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Kapitalertragsteuer-Rechner Deutschland

Schätzen Sie die Steuer auf Veräußerungsgewinne in Deutschland nach Haltedauer, Einkommensstufe und den landesspezifischen Regeln.

Beispiel: von 100.000 € auf 180.000 € in Deutschland

Veräußerungsgewinn

80.000 €

Steuer

21.100 €

Netto nach Steuer

158.900 €

Effektiver Satz auf den Gewinn

26.38%

In diesem Beispielszenario beträgt die geschätzte Steuer 21.100 €, der Nettoerlös 158.900 €.

Quelle: Serverseitig berechnetes Beispiel von FinCalc – mit denselben Formeln wie der interaktive Rechner.

Inputs

EUR
EUR

Results

Estimated capital gains tax is €21,100 on a gain of €80,000.

Capital gain

€80,000

Taxable gain

€80,000

Tax amount

€21,100

Net after tax

€158,900

Applied rate

26.38%

Effective rate on gain

26.38%

Line itemAmountRate
Purchase price-€100,000—
Sale price€180,000—
Capital gain€80,000—
Germany flat tax + solidarity surcharge€80,00026.38%
Tax amount€21,10026.38%
Net proceeds after tax€158,900—

So rechnet das Modell für Deutschland

Beim Beispiel der Seite – 80.000 € Gewinn – rechnet das Deutschland-Modell in zwei Schichten: Die 25 % Abgeltungsteuer ergeben 20.000 €, der Solidaritätszuschlag von 5,5 % wird auf diese Steuer erhoben, nicht auf den Gewinn, und fügt 1.100 € hinzu – zusammen 21.100 € oder effektiv 26,375 %. Ein Freibetrag wird im Modell nicht vorab abgezogen, der Satz gilt für den ganzen Gewinn. Weder die Haltedauer noch die Einkommensstufe verändern das deutsche Ergebnis: Diese Schalter sind für Deutschland ohne Wirkung, ebenso die Art des Vermögenswerts – „Allgemein“ und „Wohnimmobilie“ liefern identische Zahlen. Aus den 180.000 € Verkaufserlös bleiben nach Steuer 158.900 €; diese Zahl enthält den zurückfließenden Kaufpreis von 100.000 €, der Nettogewinn beträgt 58.900 €.

Was das Modell abbildet

  • 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer (effektiv 26,375 %)
  • Gewinn als Verkaufspreis minus Kaufpreis, bei Verlust auf null gedeckelt
  • Steuerbetrag, Nettoerlös nach Steuer und effektiver Satz auf den Gewinn

Was es nicht berücksichtigt

  • Kirchensteuer (8–9 % der Abgeltungsteuer)
  • Sparer-Pauschbetrag und Freistellungsauftrag
  • Transaktionskosten, Verlustverrechnung und die Günstigerprüfung
  • Haltedauer, Einkommensstufe und Vermögensart – für Deutschland ohne Wirkung
  • Immobilienregeln (zehnjährige Spekulationsfrist, Eigennutzung)

Methodik und Annahmen

Dieser Rechner schätzt die Steuer auf Veräußerungsgewinne in Deutschland auf Basis der Annahmen für 2026.

Deutschland-Modus: 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer, zusammen 26,375 % auf den gesamten Gewinn.

Grundstruktur: Gewinn = Verkaufspreis − Kaufpreis. Auf den steuerpflichtigen Gewinn wird der modellierte Satz angewendet.

Die Ergebnisse sind Planungsschätzungen; die tatsächliche Steuer kann durch Freibeträge, Verlustverrechnung, Kirchensteuer und den konkreten Veranlagungskontext abweichen.

Datenquelle: Bundeszentralamt fuer Steuern (https://www.bzst.de).

Zum Gegenprüfen der Annahmen siehe die Länderhinweise und die effektiven Sätze in der Ergebnistabelle.

Sätze werden als Prozentwerte angezeigt (z. B. 20,00 % für 20 %).

Kapitalertragsteuer Deutschland: häufige Fragen

Welcher Satz wird auf meinen Gewinn angewendet?

Immer derselbe: 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf diese Steuer, zusammen 26,375 % des Gewinns. Es gibt keine Stufen nach Einkommen und keinen Unterschied zwischen kurzer und langer Haltedauer. Beim Beispiel der Seite werden aus 80.000 € Gewinn 21.100 € Steuer – 20.000 € Abgeltungsteuer und 1.100 € Solidaritätszuschlag.

Ändert die Haltedauer das Ergebnis?

Nein. Der Schalter „kurzfristig / langfristig“ wird vom Deutschland-Zweig des Rechners nicht ausgewertet; beide Einstellungen liefern dieselbe Steuer, denselben Nettoerlös und denselben effektiven Satz. Für Wertpapiere gilt in Deutschland seit 2009 ohnehin keine Spekulationsfrist mehr – die Abgeltungsteuer greift unabhängig davon, wie lange Sie gehalten haben.

Was mindert den steuerpflichtigen Gewinn?

Im Modell nichts: Der Gewinn ist Verkaufspreis minus Kaufpreis, und dieser volle Betrag wird besteuert. Der Sparer-Pauschbetrag, Transaktionskosten, Verlustverrechnung mit anderen Geschäften und die Günstigerprüfung sind nicht abgebildet. Wer Gebühren gezahlt oder Verluste realisiert hat, sollte den Kaufpreis entsprechend anpassen oder mit einem höheren tatsächlichen Nettoergebnis rechnen als hier angezeigt.

Warum könnte meine tatsächliche Steuer höher ausfallen?

Die Datei nennt zwei Ausschlüsse: die Kirchensteuer (8–9 % der Abgeltungsteuer, nur bei Kirchenmitgliedschaft) und besondere Ausnahmen. Die Kirchensteuer kommt bei Mitgliedern auf die hier gezeigten 21.100 € des Beispiels obendrauf. Umgekehrt kann die Steuer niedriger ausfallen, wenn der Sparer-Pauschbetrag noch nicht ausgeschöpft ist oder Ihr persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt.

Macht „Wohnimmobilie“ als Vermögensart einen Unterschied?

Nein. Der Rechner nimmt die Auswahl entgegen, aber kein Deutschland-Zweig liest sie aus – „Allgemein“ und „Wohnimmobilie“ ergeben identische Werte. Die tatsächlichen Regeln für Immobilien in Deutschland, insbesondere die zehnjährige Spekulationsfrist und die Steuerfreiheit bei Eigennutzung, sind nicht Teil dieses Modells.

Wann weicht der pauschale Satz von 26,375 % am stärksten von der echten Veranlagung ab?

Bei kleinen Gewinnen und bei niedrigem Gesamteinkommen. Ein Gewinn innerhalb des Sparer-Pauschbetrags ist tatsächlich steuerfrei, hier wird er mit 26,375 % belastet. Und wer mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz unter 25 % liegt, zahlt nach der Günstigerprüfung weniger als das Modell zeigt. Für hohe Gewinne bei Kirchenmitgliedern liegt die echte Steuer dagegen über der Schätzung.

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